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Konditionierung

Konditionierung bei Hunden beschreibt Lernprozesse, bei denen bestimmte Verhaltensweisen durch die gezielte Verknüpfung mit Reizen und Konsequenzen beeinflusst werden. Sie stellt eine grundlegende Methode im Hundetraining dar und wird vor allem in zwei Formen angewendet: der klassischen und der operanten Konditionierung.

Bei der klassischen Konditionierung lernt der Hund, einen ursprünglich neutralen Reiz – etwa das Geräusch eines Clickers – mit einer positiven Konsequenz wie einem Leckerli zu verknüpfen. Der Reiz kündigt dem Hund die Belohnung an und löst eine entsprechende Erwartungshaltung aus. Die operante Konditionierung hingegen basiert darauf, dass Verhalten durch seine Folgen beeinflusst wird. Gewünschtes Verhalten wird durch positive Verstärkung wie Lob oder Futter gefördert, während unerwünschtes Verhalten durch Ausbleiben von Aufmerksamkeit oder Abbruch der Situation reduziert werden kann.

Richtig angewendet unterstützt Konditionierung eine klare, verständliche Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Dabei ist es wichtig, auf eine faire, konsequente und tierschutzgerechte Umsetzung zu achten, um das Wohlbefinden des Hundes dauerhaft zu gewährleisten.

 

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